Anna Janyska erneut deutsche Vizemeisterin

... Anna hatte allen Grund sich zu freuen...eine tolle Silbermedaille mit  Emblem der Bremer Stadtmusikanten :-)
... Anna hatte allen Grund sich zu freuen...eine tolle Silbermedaille mit Emblem der Bremer Stadtmusikanten :-)

 

Die schier unglaubliche Erfolgsgeschichte von Anna Janyska von der DJK Hockenheim reißt nicht ab. Nach der deutschen Vizemeisterschaft im Mehrkampf in Aachen und der süddeutschen Vizemeisterschaft im Weitsprung in St. Wendel gelang der 15-jährigen Ausnahmeathletin dieses Kunststück auch bei den deutschen Meisterschaften der U16 im Einzelwettbewerb in Bremen.

 

In einem nervenaufreibenden Wettkampf steigerte sich Janyska in ihrer Paradedisziplin, dem Weitsprung, von Sprung zu Sprung. Mit einem respektablen Sicherheitssprung von 5,39 Meter ist die 15-Jährige gut in den Wettkampf gestartet und hat sich bei optimalen Bedingungen auf Anhieb als Sechste für das Finale qualifiziert. Nach 5,51 Meter lag die DJK-Ausnahmespringerin vor dem sechsten Versuch bereits auf Rang vier. Auch im letzten und entscheidenden Sprung zeigte sich Janyska unwahrscheinlich nervenstark und sprang vor über 500 Zuschauern mit 5,57 Meter der deutschen Vizemeisterschaft in der U16 entgegen. Ihre Konkurrentinnen im Kampf um die Silbermedaille, Sharonbright Enow Abio (LAV Stadtwerke Tübingen) und Lara Kohlenbach (Königsteiner LV), konnten nicht mehr kontern und mussten die Überlegenheit der Hockenheimerin neidlos anerkennen. Einzig und allein Denise Jaeschke (LAV Stadtwerke München) zeigte sich von dem spannenden Dreikampf um die Silbermedaille unbeeindruckt und wurde mit 5,79 Meter deutsche Jugendmeisterin. „Ich bin unheimlich glücklich, dass es für Silber reichte. Jetzt drücke ich natürlich Malaika  die Daumen, dass sie es auch schafft bei der Olympiade in Rio eine Medaille im Weitsprung zu holen“, mit der sie schon trainiert hat und bei ihrer Verabschiedung in Mannheim dabei war.

 

Auch beim Dreisprung sprang die 15-jährige Schülerin in einem sehr engen Finale mit 10,99 Meter knapp an ihre Bestleistung heran und wurde in einem elitären Teilnehmerfeld Siebte. „Unser Ziel war es zweimal das Finale zu erreichen und das haben wir geschafft. Dass Anna jetzt noch deutsche Vizemeisterin im Weitsprung geworden ist, ist natürlich das absolute Highlight“, freute sich ihr Trainer Bernhard Schäfer über den gelungenen Coup seiner Athletin. „Schade nur, dass der Speerwurf nicht möglich war, da nur zwei Disziplinen zugelassen waren. Da wäre für Anna das Finale auch drin gewesen“, war der Cheftrainer etwas enttäuscht.

 

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